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26. Spieltag

Achtungserfolge für Köln, Mainz und Berlin. Schalkes Abstieg so gut wie fix

Köln, Mainz und Hertha BSC konnten an diesem Spieltag allesamt wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg sammeln. Berlin und der FSV konnten sogar Siege bejubeln. Die Hauptstädter feierten einen überraschenden 3:0-Erfolg gegen Leverkusen (6.). Sie konnten sich auf Platz 14 verbessern und auch Mainz konnte auf das rettende Ufer springen. Das Team von Bo Svensson gewann bei der TSG Hoffenheim (11.) 2:1. Mainz setzt somit seinen Höhenflug fort. Seit der Däne vor zwölf Spielen den Cheftrainerposten übernommen hat, sammelten die 05er 18 Punkte. Allein in der Rückrunde kamen satte 17 Zähler dazu. Nach der Hinserie wurden die Mainzer zusammen mit Schalke noch belächelt, da sie nur mickrige sieben Punkte auf dem Konto hatten. Umso mehr Genugtuung dürfte also die jetzige Bilanz sein. Der FSV ist nun auf Rang 15. Ein Punkt vor Köln (16.) und zwei vor Bielefeld (17.). Die Geißböcke spielten gegen Dortmund (5.) 2:2 und der DSC unterlag RB Leipzig (2.) 0:1. Schalke gibt hingegen auch in der zweiten Halbserie das gleiche schlechte Bild wie in der Hinrunde ab. Drei Unentschieden und sechs Niederlagen stehen nach den neun Rückrundenspielen zu Buche. Die Bundesligabilanz ist mittlerweile seit mehr als einem Jahr der reinste Horror. Es gelang tatsächlich nur ein einziger Sieg in den letzten 42 Ligaspielen. Der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt 13 Punkte und der Abstieg ist so gut wie besiegelt. An diesem Wochenende gab es eine 0:3-Niederlage gegen Gladbach (10.). Die Mannschaft von Marco Rose konnte nach Zählern mit dem VfB gleichziehen. Stuttgart kassierte eine 0:4-Niederlage gegen Bayern München. Der Rekordmeister behauptete so seinen Vier-Punkte-Vorsprung an der Tabellenspitze. Die Schwaben sind auf Position neun abgerutscht, da Freiburg 2:0 gegen Augsburg (13.) gewonnen hat. Bremen unterlag Wolfsburg (3.) 1:2. Auch Verfolger Frankfurt (4.) gab sich keine Blöße und siegte gegen Union Berlin (7.) 5:2. Das Ergebnis ist völlig verrückt, wenn man sich die Statistik der Begegnung anschaut. Union Berlin hatte nämlich 25:9 Torschüsse. Der Knackpunkt des Spiels war die Phase ab der 35. Minute. Frankfurt erzielte da drei Tore binnen sechs Minuten und dem Eisernen Robert Andrich unterlief ein unglaubliches Eigentor. Andrich wollte unbedrängt 20 Meter vor dem eigenen Tor Keeper Luthe mitnehmen, der sich aber etwas neben dem Tor postiert hatte. Andrich spielte jedoch in die komplett andere Ecke und passte die Kugel so ins eigene Gehäuse.

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